Schäferhund-Gesundheitsguide: Alles über häufige Krankheiten und Tipps zur Prävention


Schäferhunde sind wahre Multitalente, die uns mit ihrer Intelligenz, Treue und Arbeitsfreude begeistern. Doch auch diese Helden auf vier Pfoten bleiben leider nicht von gesundheitlichen Problemen verschont. In unserem Gesundheitsratgeber für Schäferhunde erfahren Sie alles Wissenswerte über häufige Erkrankungen und wie Sie diesen effektiv vorbeugen können.

Wir nehmen Sie an die Hand und führen Sie Schritt für Schritt durch die Welt der Schäferhundgesundheit – ganz ohne Fachchinesisch. Erfahren Sie, wie Sie Ihrem Vierbeiner ein langes, gesundes und glückliches Leben ermöglichen können – damit Sie und Ihr Schäferhund viele schöne Jahre miteinander verbringen können.

Hüftgelenksdysplasie beim Schäferhund: Was Sie wissen müssen

Definition und Ursachen

Die Hüftgelenksdysplasie ist eine der häufigsten Erkrankungen des Schäferhundes und betrifft das Hüftgelenk. Einfach ausgedrückt bedeutet dies, dass der Gelenkkopf des Oberschenkelknochens nicht richtig in die Gelenkpfanne des Beckenknochens passt. Dadurch wird das Gelenk ungleichmäßig belastet, was zu Schmerzen und Entzündungen führen kann. Schuld daran sind meist genetische Faktoren, aber auch Übergewicht und Bewegungsmangel können eine Rolle spielen. Lassen Sie Ihren Welpen nicht zu stark springen, auch dies kann dem Hüftgelenk schaden. Hüftgelenksdysplasie kommt übrigens nicht nur bei Hunden, sondern auch bei Menschen und anderen Tieren vor – sogar Eisbären sind betroffen!

Symptome und Diagnose

Die Anzeichen einer Hüftgelenksdysplasie können vielfältig sein. Häufig macht sich die Krankheit durch Lahmheit, eingeschränkte Beweglichkeit oder Schmerzen beim Aufstehen bemerkbar. Manche Schäferhunde haben auch Schwierigkeiten beim Treppensteigen oder springen ungern. Wenn Sie solche Verhaltensänderungen bei Ihrem Vierbeiner bemerken, sollten Sie nicht zögern, einen Tierarzt aufzusuchen. Er kann mit Hilfe von Röntgenaufnahmen eine genaue Diagnose stellen und feststellen, wie stark das Hüftgelenk bereits geschädigt ist. Hüftgelenksdysplasie kann schon bei Welpen diagnostiziert werden. Tierärzte setzen dafür spezielle Untersuchungsmethoden ein, um frühzeitig eine geeignete Behandlung einzuleiten.

Degenerative Myelopathie beim Schäferhund: Ursachen, Symptome und Diagnostik

Definition und Ursache

Die degenerative Myelopathie ist eine fortschreitende Erkrankung des Rückenmarks, die vor allem bei Schäferhunden und einigen anderen Hunderassen auftritt. Sie betrifft das zentrale Nervensystem und führt zu einer fortschreitenden Degeneration der Nervenzellen. Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt, aber es gibt Hinweise darauf, dass genetische Faktoren eine Rolle spielen. Interessanterweise wurde ein Zusammenhang mit einer ähnlichen Erkrankung beim Menschen, der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS), festgestellt, was die Forschung auf diesem Gebiet vorantreibt.

Symptome und Diagnose

Die ersten Anzeichen einer degenerativen Myelopathie äußern sich meist in einer allmählichen Schwäche der Hinterbeine, die sich im Laufe der Zeit verschlimmert. Betroffene Hunde haben oft Schwierigkeiten beim Laufen, können die Pfoten nicht richtig aufsetzen und stolpern häufig. Im fortgeschrittenen Stadium können Inkontinenz und Lähmungen auftreten. Leider gibt es derzeit keine Heilung für diese Krankheit, aber eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, um den Krankheitsverlauf so weit wie möglich zu verlangsamen und Ihrem Hund ein möglichst angenehmes Leben zu ermöglichen.

Da die Symptome der degenerativen Myelopathie denen anderer neurologischer oder orthopädischer Probleme ähneln können, ist es wichtig, Ihren Tierarzt aufzusuchen, um eine genaue Diagnose zu stellen. Zu diesem Zweck führt der Tierarzt in der Regel neurologische Untersuchungen durch und kann in einigen Fällen eine genetische Untersuchung empfehlen, um das Erkrankungsrisiko besser einschätzen zu können. Wussten Sie, dass es auch präventive Gentests für Deutsche Schäferhunde gibt? Diese können helfen, das Risiko einer degenerativen Myelopathie in zukünftigen Generationen zu verringern.


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Schaeferhund

Allergien und Hautprobleme bei Schäferhunden: Ursachen, Symptome und Therapieansätze

Auslöser und typische Symptome

Auch Hütehunde können an Allergien und Hautproblemen leiden, wobei die Auslöser vielfältig sein können. Häufige Ursachen sind Umweltallergene wie Pollen, Hausstaubmilben oder Schimmelpilzsporen, aber auch Futtermittelallergien oder Reaktionen auf Floh- und Zeckenbisse sind nicht selten. Die Symptome können von Juckreiz, Rötung, Schuppenbildung bis hin zu Haarausfall und entzündeten Hautstellen reichen. Manche Hunde entwickeln sogar so genannte „Hot Spots“ – stark entzündete und nässende Hautstellen, die sehr schmerzhaft sein können. Einige Hunde reagieren sogar allergisch auf menschliche Haare. Zum Glück ist das eher selten!

Behandlungsmöglichkeiten

Die richtige Behandlung hängt natürlich von der Ursache der Allergie oder des Hautproblems ab. Bei Umweltallergien kann es helfen, den Kontakt mit den auslösenden Allergenen so weit wie möglich zu vermeiden, zum Beispiel durch regelmäßiges Staubsaugen oder Wechseln der Bettwäsche. Bei Nahrungsmittelallergien ist es wichtig, die genaue Ursache herauszufinden, um die Ernährung entsprechend anzupassen. Dies kann durch eine sogenannte Eliminationsdiät erreicht werden, bei der nach und nach verschiedene Futterbestandteile getestet werden.

Zur Linderung der Symptome können Medikamente wie Antihistaminika oder kortisonhaltige Präparate eingesetzt werden. Für Hunde mit empfindlicher Haut gibt es spezielle Pflegeprodukte, die den Juckreiz lindern und die Haut beruhigen. Bei schweren Hautentzündungen oder Infektionen sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden, der gegebenenfalls antibiotische oder entzündungshemmende Therapien verschreiben kann. Ganz wichtig: Haben Sie Geduld, denn die Behandlung von Allergien und Hautproblemen kann ein langwieriger Prozess sein. Aber mit der richtigen Therapie und Pflege wird Ihr Schäferhund sicher bald wieder gesund und munter sein!

Magendrehung bei Schäferhunden: Wie Sie die gefährliche Erkrankung erkennen und handeln können

Definition und Ursachen

Die Magendrehung, auch Torsio ventriculi genannt, ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, bei der sich der Magen des Hundes um die eigene Achse dreht und dadurch die Blutzufuhr abschnürt. Dies kann zu einer raschen Verschlechterung des Allgemeinzustandes führen und ohne sofortige Behandlung tödlich enden. Besonders gefährdet sind große Hunderassen wie Schäferhunde, aber auch andere Faktoren wie genetische Veranlagung, Stress oder falsche Fütterungsgewohnheiten können eine Rolle spielen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Hunde mit einem tiefen und schmalen Brustkorb eher zu Magendrehungen neigen als Hunde mit einem breiten Brustkorb.

Symptome und Behandlung

Eine Magendrehung äußert sich durch plötzlich auftretende Symptome wie starke Unruhe, erfolgloses Erbrechen oder Würgen, aufgeblähter Bauch, übermäßiger Speichelfluss und Schmerzen. Wenn Sie solche Anzeichen bei Ihrem Schäferhund bemerken, sollten Sie sofort einen Tierarzt aufsuchen, denn jede Minute zählt!

Die Behandlung besteht zunächst darin, den Druck im Magen zu verringern, was in einigen Fällen durch das Einführen einer Sonde erreicht werden kann. In den meisten Fällen ist jedoch eine Notoperation notwendig, um den Magen wieder in die richtige Position zu bringen und die Blutzufuhr wiederherzustellen. Nach der Operation kann der Tierarzt empfehlen, den Magen an der Bauchdecke zu fixieren, um eine zukünftige Magendrehung zu verhindern.

Um das Risiko einer Magendrehung zu minimieren, sollten Sie Ihren Schäferhund mehrmals täglich in kleinen Portionen füttern, Stresssituationen vermeiden und ihm nach dem Fressen ausreichend Ruhe gönnen.


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Deutscher Schäferhund

Vorbeugende Maßnahmen gegen Krankheiten beim Schäferhund: So halten Sie Ihren Vierbeiner fit und gesund

Regelmäßige Tierarztbesuche

Regelmäßige Tierarztbesuche sind wichtig für die Gesundheit Ihres Schäferhundes. Junge Hunde sollten mindestens einmal jährlich, ältere Hunde ab einem Alter von sieben Jahren halbjährlich untersucht werden. So können mögliche Probleme frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Bei den Vorsorgeuntersuchungen sollte der Tierarzt das Gewicht und den Allgemeinzustand des Hundes kontrollieren, die Zähne untersuchen und eine Blutuntersuchung durchführen. Außerdem sind regelmäßige Impfungen und Parasitenprophylaxe wichtig, um Krankheiten vorzubeugen.

Richtige Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig für die Gesundheit Ihres Schäferhundes. Achten Sie darauf, dass das Futter alle wichtigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralien enthält, die Ihr Hund benötigt. Qualitativ hochwertiges Hundefutter ist besonders empfehlenswert.

Füttern Sie Ihren Hund mehrmals täglich in kleinen Portionen, um eine Überlastung des Magens zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund nach dem Fressen ausreichend Ruhe bekommt und vermeiden Sie körperliche Anstrengungen direkt nach dem Fressen.

Aktivität und Bewegung

Der Schäferhund ist ein aktiver Hund, der viel Bewegung braucht. Lange Spaziergänge, Apportierspiele oder Agility-Training können dazu beitragen, Ihren Hund körperlich fit zu halten.
Neben der körperlichen Bewegung ist auch die geistige Auslastung wichtig. Intelligenzspiele, Nasenarbeit oder Gehorsamkeitstraining können helfen, Ihren Schäferhund geistig fit zu halten.

Frühzeitiges Erkennen von Symptomen: Aufmerksam bleiben und schnell handeln

Auf welche Anzeichen sollten Sie achten?

Ein wachsames Auge auf Ihren Schäferhund ist wichtig, um gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Achten Sie auf Veränderungen im Verhalten, im Fressverhalten oder in der körperlichen Verfassung. Typische Warnsignale sind zum Beispiel Lethargie, Gewichtsverlust, Juckreiz oder Atembeschwerden. Schäferhunde versuchen oft, Schmerzen oder Unwohlsein zu verbergen. Deshalb ist es besonders wichtig, genau hinzuschauen.

Wann Sie einen Tierarzt aufsuchen sollten

Sobald Sie Anzeichen von Gesundheitsproblemen bemerken, sollten Sie nicht zögern, einen Tierarzt aufzusuchen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann entscheidend sein, um die Gesundheit Ihres Schäferhundes langfristig zu erhalten. Denken Sie daran, dass sich hinter harmlos erscheinenden Symptomen auch ernsthafte Erkrankungen verbergen können. Lieber einmal zu oft zum Tierarzt als einmal zu wenig!

Fazit: So halten Sie Ihren Schäferhund gesund und munter

Schäferhunde sind zwar anfällig für einige Gesundheitsprobleme, Sie können aber mit der richtigen Pflege und Aufmerksamkeit das Risiko minimieren und Ihrem Hund ein langes und zufriedenes Leben ermöglichen. Regelmäßige Tierarztbesuche, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und das Erkennen von Symptomen sind der Schlüssel zur Gesundheit Ihres Schäferhundes.

Jetzt sind Sie an der Reihe: Zeigen Sie Ihrem treuen Begleiter, wie sehr Sie sich um ihn kümmern, und genießen Sie gemeinsam viele unbeschwerte Jahre!

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