Die häufigste Hundekrankheiten: Erkennen, Verstehen und Vorbeugen


Mein Hund ist nicht nur ein Haustier – er gehört zur Familie. Was aber, wenn er sich plötzlich anders verhält? Wenn er nicht mehr so fröhlich herumtollt oder sein Futter liegen lässt?

Genau wie wir Menschen können auch Hunde krank werden. Es ist wichtig, die Anzeichen rechtzeitig zu erkennen, um ihm helfen zu können. Wir zeigen Ihnen, welche Krankheiten bei Hunden am häufigsten vorkommen, wie Sie sie erkennen und was Sie dagegen tun können. Bleiben Sie informiert und sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund gesund bleibt!

Die häufigsten Krankheiten beim Hund

Sport und Bewegung sind nicht nur für uns Menschen wichtig, sondern auch für unsere Hunde. Ein aktiver Lebensstil beugt nicht nur Krankheiten vor, sondern lindert auch bestehende Symptome. Doch zunächst werfen wir einen Blick auf die Probleme.

Hautkrankheiten beim Hund

Hunde lieben es, draußen zu sein und die Welt zu erkunden. Doch genau wie wir Menschen sind auch sie anfällig für verschiedene Hautkrankheiten. Hier sind die häufigsten:

  • Allergien: Wie Menschen können auch Hunde allergisch auf Pollen, Staub oder bestimmte Nahrungsmittel reagieren. Typische Symptome sind Juckreiz, Rötung oder Schwellung der Haut.
  • Pilzinfektionen: Wenn sich Ihr Hund häufig kratzt oder Sie kahle Stellen im Fell bemerken, kann dies ein Anzeichen für eine Pilzinfektion sein. Diese Infektionen treten häufig an feuchten oder schwitzenden Stellen auf.
  • Parasitenbefall: Flöhe und Milben sind lästige Plagegeister, die Ihrem Hund das Leben schwer machen können. Häufiges Kratzen und Beißen können darauf hinweisen, dass Ihr Hund von diesen Parasiten befallen ist.

Die gute Nachricht? Regelmäßiger Sport und Bewegung mit Ihrem Hund können helfen, einige dieser Hautprobleme zu verringern. Ein gesundes Fell, eine gute Durchblutung und die Freisetzung von Endorphinen während der Bewegung helfen, die Hautgesundheit Ihres Hundes zu verbessern und das Risiko von Hauterkrankungen zu minimieren.

Magen-Darm-Erkrankungen beim Hund

Magen und Darm unseres Hundes sind genauso empfindlich wie unsere eigenen. Falsches Futter oder ein unerwartetes Stück Schokolade – und schon gibt es Probleme. Die Verdauung bei Hunden kann manchmal kompliziert sein, und es gibt einige häufige Probleme, auf die Sie achten sollten:

  • Gastritis: Wenn Ihr Hund plötzlich seinen Napf stehen lässt, sich häufig erbricht oder einen aufgeblähten Bauch hat, könnte er eine Magenschleimhautentzündung haben.
  • Durchfall und Verstopfung: Jeder Hundebesitzer kennt das. Mal ist der Kot zu weich, mal kommt gar nichts. Beides ist nicht nur unangenehm für den Hund, sondern kann auch auf ernsthafte Probleme hinweisen.
  • Fremdkörper im Verdauungstrakt: Hunde sind neugierig und schnappen sich manchmal Dinge, die nicht in ihren Magen gehören. Ob Socken, Spielzeug oder Stöckchen – solche Fremdkörper können zu ernsthaften Komplikationen führen.

Aber: Bewegung kann helfen! Ein aktiver Lebensstil unterstützt die Verdauung Ihres Hundes. Lange Spaziergänge oder ein Spiel im Park helfen, den Verdauungstrakt in Schwung zu halten. Ein guter Stoffwechsel kann viele der oben genannten Probleme lindern oder sogar verhindern. Gegen das Aufnehmen unbekannter Dinge hilft allerdings nur konsequente Erziehung oder hohe Wachsamkeit Ihrerseits.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen beim Hund

Unsere Hunde begleiten uns durch dick und dünn. Doch auch ihr Herz kann mal aus dem Takt geraten:

  • Herzinsuffizienz: Das Herz wird schwächer und ist nicht mehr in der Lage, das Blut effektiv durch den Körper zu pumpen. Atemnot, Husten oder verminderte Leistungsfähigkeit sind mögliche Anzeichen.
  • Herzrhythmusstörungen: Ein unregelmäßiger Herzschlag kann darauf hinweisen, dass etwas nicht stimmt. Das kann harmlos sein, muss es aber nicht.

Gesundheitsvorsorge beginnt mit einem aktiven Lebensstil. Regelmäßige Bewegung stärkt nicht nur die Muskulatur und die Ausdauer Ihres Hundes, sondern hält auch sein Herz in Schwung. Ob ein flotter Spaziergang oder ein energiegeladenes Spiel im Freien – Bewegung tut dem Herzgen Ihres Hundes gut und beugt Krankheiten vor. Und regelmäßige Check-ups beim Tierarzt helfen bei der Früherkennung.

Orthopädische Erkrankungen beim Hund

Jeder Sprung, jedes Herumtollen – all das belastet die Knochen und Gelenke unseres Hundes. Doch manchmal zeigt der beste Freund plötzlich Anzeichen von Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen. Ein gesunder Bewegungsapparat sorgt dafür, dass unser Hund fröhlich durchs Leben springen kann. Doch auch hier lauern Gefahren:

  • Hüftgelenksdysplasie: Dies ist eine Fehlstellung der Hüfte, die vor allem bei großen Hunden auftritt. Ein untypisches Gangbild oder Schmerzen beim Aufstehen können darauf hinweisen.
  • Arthrose: Dies ist eine Abnutzung der Gelenke, die vor allem bei älteren Hunden auftritt. Sie äußert sich oft durch Steifheit nach dem Aufstehen oder Zögern beim Springen.
  • Bandscheibenvorfall: Wie beim Menschen können auch bei Hunden die Bandscheiben Probleme bereiten. Schmerzen, Taubheit oder sogar Lähmungen sind mögliche Symptome.

Bewegung wirkt Wunder! Mit gezielter Bewegung können Sie diese Beschwerden lindern oder ihnen vorbeugen. Gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen oder ruhige Spaziergänge stärken die Muskulatur und halten die Gelenke beweglich. So helfen Sie Ihrem Hund, lange fit und aktiv zu bleiben.

Weitere Erkrankungen

Nicht nur Knochen und Gelenke können unseren Hunden zu schaffen machen. Auch andere Körperteile sind anfällig für Krankheiten.

  • Diabetes: Ja, auch Hunde können an Diabetes erkranken. Achten Sie auf vermehrtes Trinken, häufiges Urinieren oder Gewichtsverlust trotz gutem Appetit.
  • Tumorerkrankungen: Knoten, Schwellungen oder auffällige Verhaltensänderungen Ihres Hundes können Anzeichen für einen Tumor sein. Früherkennung ist das A und O.
  • Augenerkrankungen: Trübe Augen, häufiges Blinzeln oder übermäßiger Augenausfluss? Das können Anzeichen für eine Augenerkrankung sein.

Vorbeugen ist oft die beste Medizin. Regelmäßige Tierarztbesuche, gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung helfen, das Risiko für diese Erkrankungen zu minimieren.


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kranker Hund

Woran erkennen Sie, ob Ihr Hund krank ist?

Hunde können uns nicht mit Worten sagen, wenn es ihnen nicht gut geht. Aber sie zeigen es auf andere Weise. Hier finden Sie einige Hinweise und Tipps, wie Sie die Gesundheit Ihres Hundes im Auge behalten können.

Veränderungen im Verhalten des Hundes

Jeder Hundebesitzer kennt die individuellen Eigenschaften und Gewohnheiten seines Tieres. Was aber, wenn sich diese Gewohnheiten plötzlich und ohne ersichtlichen Grund ändern? Hunde haben nicht selten einen „schlechten Tag“, genau wie wir Menschen. Deutliche und anhaltende Veränderungen im Verhalten des Hundes können jedoch ein Warnsignal sein.

Wenn Ihr sonst so verspielter Hund plötzlich Antriebslosigkeit zeigt, sich in eine Ecke zurückzieht oder sein Fress- und Trinkverhalten verändert, sollten Sie diese Anzeichen ernst nehmen. Diese Veränderungen können darauf hindeuten, dass sich Ihr Hund unwohl fühlt oder sogar krank ist. Vielleicht hat er Schmerzen oder ein Problem, das nicht sofort sichtbar ist. Auch ein plötzlicher Appetitverlust oder eine erhöhte Trinkmenge sollten nicht ignoriert werden.

Bei anhaltenden Verhaltensänderungen ist es immer ratsam, einen Tierarzt aufzusuchen. Er kann die genaue Ursache feststellen und gegebenenfalls eine Behandlung empfehlen.

Körperliche Symptome erkennen

Körperliche Veränderungen Ihres Hundes sind in der Regel eindeutig und oft leichter zu erkennen als subtile Verhaltensänderungen. Wenn Ihr Hund zum Beispiel plötzlich hinkt oder Schwierigkeiten beim Laufen hat, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Auch Steifheit, besonders nach dem Aufstehen oder einer längeren Ruhephase, kann ein Hinweis auf mögliche Gelenk- oder Muskelprobleme sein.

Hautveränderungen wie Rötungen, Schuppenbildung, Hautausschläge oder deutlicher Juckreiz, der den Hund zum Kratzen oder Lecken veranlasst, sind weitere Anzeichen, die Aufmerksamkeit erfordern. Die Haut ist das größte Organ Ihres Hundes und spiegelt oft sein allgemeines Wohlbefinden wider.

Auch wenn Ihr Hund plötzlich häufig hustet, niest oder sogar Anzeichen von Atemnot zeigt, ist dies ein Warnsignal. Diese Symptome können von einer einfachen Erkältung bis hin zu ernsthaften Erkrankungen wie Herzproblemen reichen. Es ist wichtig, auf diese Anzeichen zu achten und sie ernst zu nehmen.

Verdauungsstörungen beim Hund

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Hunde gelegentlich Verdauungsprobleme wie Durchfall oder Erbrechen haben, insbesondere wenn sie etwas Ungewöhnliches gefressen haben oder ihr Magen-Darm-Trakt empfindlich ist. Solche Vorfälle sind zwar beunruhigend, können aber als normal angesehen werden, wenn sie sporadisch auftreten und von kurzer Dauer sind.

Wenn diese Symptome jedoch über einen längeren Zeitraum anhalten, mehrmals in kurzer Zeit auftreten oder mit anderen Anzeichen wie Lethargie oder Appetitlosigkeit einhergehen, ist es an der Zeit, genauer hinzuschauen. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass etwas mit der Ernährung oder der Gesundheit Ihres Hundes nicht stimmt.

Auch andere Verdauungsprobleme wie Blähungen, die über das normale Maß hinausgehen, oder eine deutlich veränderte Kotkonsistenz – zu fest oder zu flüssig – sollten nicht ignoriert werden. Solche Anzeichen können Frühwarnzeichen für eine Vielzahl von Erkrankungen sein, von Nahrungsmittelunverträglichkeiten bis hin zu ernsthaften Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes.

Tipps für regelmäßige Gesundheitschecks zu Hause

Untersuchen Sie Ihren Hund regelmäßig zu Hause. Achten Sie auf Auffälligkeiten an Zähnen, Augen, Ohren und Fell. Regelmäßiges Abtasten des Körpers kann helfen, Knoten oder Schwellungen frühzeitig zu erkennen.

Vertrauen Sie Ihrem Instinkt. Sie kennen Ihren Hund am besten und merken oft am schnellsten, wenn etwas nicht stimmt. Im Zweifelsfall ist es immer ratsam, einen Tierarzt aufzusuchen.

Wie Zucht und Selektion Krankheitsrisiken beeinflussen

Sind manche Hunderassen wirklich widerstandsfähiger als andere? Welchen Einfluss hat die Zucht auf die Gesundheit unserer Vierbeiner?

Einfluss von Genetik und Zucht

Es gibt tatsächlich Hunderassen, die weniger Gesundheitsprobleme haben. Oft handelt es sich dabei um die so genannten „ursprünglichen Rassen“, die weniger züchterischen Veränderungen unterworfen waren. Auf der anderen Seite gibt es Rassen, die durch gezielte Zucht leider zu bestimmten Krankheiten neigen. Dies kann von Hüftproblemen bis hin zu Atemwegserkrankungen reichen.

Die Bedeutung der richtigen Züchterwahl

Es ist wichtig, einen verantwortungsvollen Züchter zu wählen. Achten Sie auf Gesundheitschecks und Zertifikate, die der Züchter vorweisen kann. Ein guter Züchter wird immer im Interesse der Tiere handeln und verantwortungsvolle Zuchtpraktiken anwenden. So erhöhen Sie die Chance, einen gesunden Welpen in Ihre Familie aufzunehmen.

Und schließlich gilt: Informieren Sie sich gründlich, bevor Sie sich für eine Rasse oder einen Züchter entscheiden. Die Gesundheit Ihres zukünftigen Haustiers sollte immer an erster Stelle stehen.


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Praktische Tipps zur Vorbeugung von Krankheiten

Unser Hund ist mehr als ein Haustier – er ist ein Familienmitglied. Natürlich wollen wir nur das Beste für ihn, auch was seine Gesundheit betrifft. Aber wie kann man dafür sorgen, dass sein vierbeiniger Freund möglichst gesund bleibt?

Regelmäßiger Besuch beim Tierarzt

So selbstverständlich es auch klingen mag: Ein jährlicher Check-up beim Tierarzt kann Wunder wirken. Er kann mögliche Krankheiten frühzeitig erkennen und behandeln, bevor sie sich verschlimmern. Auch Impfungen und Entwurmungen sollten nicht vernachlässigt werden.

Ausgewogene Ernährung

Gesundheit kommt von innen. Achten Sie darauf, Ihrem Vierbeiner hochwertiges Futter zu geben. Es sollte alle notwendigen Nährstoffe enthalten und dem Alter, der Rasse und dem Aktivitätsniveau angepasst sein.

Ausreichend Bewegung und geistige Anregung

Ein ausgelasteter Hund ist ein glücklicher Hund. Regelmäßige Spaziergänge, Spiele und Trainingseinheiten halten nicht nur den Körper, sondern auch den Geist Ihres Hundes fit. Dabei geht es nicht nur ums Toben, sondern auch um gezielte Beschäftigung, die den Kopf anstrengt.

Mit diesen Tipps legen Sie den Grundstein für ein langes und gesundes Hundeleben.

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Wachsamkeit ist der Schlüssel

Verantwortungsvoller Hundehalter zu sein bedeutet nicht nur, die täglichen Freuden des Zusammenlebens mit einem Haustier zu genießen, sondern auch, achtsam zu sein. Das frühzeitige Erkennen von Anzeichen und Symptomen ist entscheidend, um gesundheitliche Probleme rechtzeitig zu behandeln.

Wenn Sie sich regelmäßig über die Gesundheit und das Wohlergehen Ihres Hundes informieren und im Zweifelsfall schnell handeln, können Sie ihm die bestmögliche Pflege zukommen lassen.

*Last update on 24.03.2024 / Affiliate links / Images from Amazon Product Advertising API

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